Allgemeine Geschäftsbedingungen
Für die Nutzung der Synquaro SaaS-Plattform. Stand: 3. September 2026.
1. Geltungsbereich
1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) gelten für sämtliche Verträge zwischen der Synquaro LLC, 8 The Green, Suite B, 19901 Dover, Delaware, USA, vertreten durch Yusuf Karadogan und Dennis Nagy („Synquaro“), und ihren Kunden über die Nutzung der von Synquaro bereitgestellten Software-as-a-Service-Plattform („Plattform“).
1.2 Das Angebot von Synquaro richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern ist nicht vorgesehen.
1.3 Die Plattform richtet sich insbesondere an Handwerks- und sonstige kleine und mittlere Unternehmen und unterstützt diese bei der Bearbeitung von Kundenanfragen, Kommunikation, Terminverwaltung, Kundenqualifizierung, Kalkulation und damit verbundenen Geschäftsprozessen.
1.4 Entgegenstehende oder abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nur, wenn Synquaro ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.
2. Vertragsgegenstand
2.1 Synquaro stellt dem Kunden die Plattform als cloudbasierte Software zur Nutzung über das Internet zur Verfügung.
2.2 Der konkrete Funktionsumfang richtet sich nach dem vom Kunden gebuchten Tarif sowie den zum jeweiligen Zeitpunkt verfügbaren Funktionen.
2.3 Die Plattform kann insbesondere folgende Funktionen enthalten:
- KI-gestützte Beantwortung von Kundenanfragen;
- Website-Chat und KI-Chatbot;
- automatische Verarbeitung und Qualifizierung von Kundenanfragen;
- WhatsApp-Anbindung, soweit technisch und rechtlich verfügbar;
- Terminvereinbarung und Terminverwaltung;
- Kalenderintegration;
- automatische Erstellung und Verwendung von Standardantworten;
- KI-gestützte Kundenkommunikation;
- KI-Telefonassistent;
- automatische Gesprächs- und Kundenqualifizierung;
- KI-gestützte Handwerkerkalkulation;
- Auswertung von Kunden- und Anfragedaten;
- weitere von Synquaro angebotene Funktionen.
2.4 Synquaro ist berechtigt, die Plattform technisch weiterzuentwickeln, zu verändern oder um Funktionen zu ergänzen, sofern dadurch die vertraglich vereinbarte Hauptleistung nicht wesentlich beeinträchtigt wird.
3. KI-Funktionen
3.1 Die Plattform verwendet teilweise Systeme der künstlichen Intelligenz („KI“).
3.2 KI-generierte Inhalte werden automatisiert erzeugt und können trotz technischer Maßnahmen fehlerhaft, unvollständig, missverständlich oder sachlich unrichtig sein.
3.3 Der Kunde ist dafür verantwortlich, von der Plattform erzeugte Informationen vor einer geschäftlich relevanten Verwendung angemessen zu überprüfen.
3.4 Insbesondere bei Preisangaben, Kalkulationen, Angeboten, technischen Angaben, rechtlichen Aussagen oder sonstigen wirtschaftlich relevanten Entscheidungen darf der Kunde KI-Ausgaben nicht ungeprüft übernehmen.
3.5 Synquaro übernimmt keine Garantie dafür, dass KI-generierte Inhalte jederzeit fehlerfrei, vollständig oder für einen bestimmten geschäftlichen Zweck geeignet sind.
3.6 Der Kunde bleibt allein verantwortlich für Entscheidungen, die auf Grundlage von KI-generierten Ergebnissen getroffen werden.
3.7 Synquaro ist nicht verpflichtet, die vom Kunden mithilfe der Plattform getroffenen geschäftlichen Entscheidungen zu überprüfen.
4. KI-gestützte Handwerkerkalkulation
4.1 Soweit der gebuchte Tarif die Funktion „KI-gestützte Handwerkerkalkulation“ enthält, kann die Plattform insbesondere Material-, Lohn-, Maschinen-, Werkzeug-, Fahrt-, Entsorgungs- und Nebenkosten automatisiert berücksichtigen.
4.2 Die Plattform kann darüber hinaus Arbeitszeiten, Angebotspreise, Gewinne und Gewinnmargen berechnen sowie Wirtschaftlichkeit, Risiken und unterschiedliche Kalkulationsszenarien bewerten.
4.3 Die Plattform kann auf Grundlage der eingegebenen Daten Empfehlungen zur Preisgestaltung und Auftragsannahme bereitstellen.
4.4 Die von der Plattform ermittelten Werte stellen Kalkulations- und Entscheidungshilfen dar und ersetzen keine fachkundige Prüfung durch den Kunden. Preisauskünfte des Assistenten gegenüber Endkunden sind unverbindliche Schätzungen und kein Angebot im Sinne des § 145 BGB.
4.5 Der Kunde ist insbesondere dafür verantwortlich, verwendete Preise, Lohnkosten, Materialkosten, Arbeitszeiten, Zuschläge, Fahrtkosten, Steuern, Abgaben und sonstige Kalkulationsgrundlagen auf Richtigkeit und Aktualität zu überprüfen.
4.6 Synquaro übernimmt keine Gewähr dafür, dass ein mithilfe der Plattform ermittelter Angebotspreis kostendeckend, wirtschaftlich sinnvoll oder am Markt durchsetzbar ist.
4.7 Die Entscheidung über die Annahme eines Auftrags, die Höhe eines Angebotspreises und die wirtschaftliche Durchführung eines Auftrags verbleibt ausschließlich beim Kunden.
4.8 Der Hinweis auf die Unverbindlichkeit wird jeder Preisauskunft des Assistenten angefügt. Der Kunde darf ihn nicht entfernen, abschwächen oder umgehen.
5. KI-Telefonassistent
5.1 Soweit angeboten, kann die Plattform eingehende oder ausgehende Telefonkommunikation mithilfe eines KI-Telefonassistenten unterstützen oder automatisiert durchführen.
5.2 Der konkrete Funktionsumfang richtet sich nach dem jeweiligen Tarif und der technischen Verfügbarkeit.
5.3 Der Kunde ist dafür verantwortlich, den KI-Telefonassistenten nur im Rahmen der jeweils geltenden gesetzlichen Vorschriften einzusetzen.
5.4 Der Kunde hat insbesondere sicherzustellen, dass erforderliche Hinweise, Einwilligungen und Informationspflichten gegenüber Gesprächspartnern eingehalten werden.
5.5 Soweit Telefonate aufgezeichnet, transkribiert oder anderweitig gespeichert werden, ist der Kunde für die hierfür erforderliche rechtliche Grundlage und ordnungsgemäße Information der betroffenen Personen verantwortlich.
6. Drittanbieter und Integrationen
6.1 Die Plattform kann Schnittstellen zu Drittanbietern enthalten, insbesondere zu Kommunikations-, Kalender-, Messaging-, Telefonie- oder anderen externen Diensten.
6.2 Für die Nutzung solcher Drittanbieter können zusätzliche Geschäftsbedingungen und Datenschutzbestimmungen des jeweiligen Anbieters gelten.
6.3 Synquaro übernimmt keine Verantwortung für Änderungen, Ausfälle oder Einschränkungen von Drittanbieterdiensten, soweit diese außerhalb des Einflussbereichs von Synquaro liegen.
6.4 Der Kunde ist dafür verantwortlich, die erforderlichen Zugriffsrechte und Berechtigungen für die Nutzung solcher Integrationen bereitzustellen. Die hierfür erforderlichen Verträge mit den Drittanbietern schließt der Kunde im eigenen Namen und auf eigene Rechnung.
7. Registrierung und Kundenkonto
7.1 Für die Nutzung der Plattform kann die Einrichtung eines Kundenkontos erforderlich sein.
7.2 Der Kunde hat bei der Registrierung vollständige und wahrheitsgemäße Angaben zu machen.
7.3 Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln und vor dem Zugriff Dritter zu schützen.
7.4 Der Kunde ist für sämtliche Aktivitäten verantwortlich, die über sein Kundenkonto erfolgen, soweit er den Missbrauch zu vertreten hat.
7.5 Bei Verdacht auf einen unbefugten Zugriff hat der Kunde Synquaro unverzüglich zu informieren.
8. Nutzungsrechte
8.1 Synquaro räumt dem Kunden für die Dauer des Vertrags ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Recht ein, die Plattform im vertraglich vereinbarten Umfang zu nutzen.
8.2 Eine Überlassung der Plattform, Weitervermietung, Unterlizenzierung oder gewerbliche Weiterverwertung durch den Kunden ist ohne vorherige Zustimmung von Synquaro nicht gestattet.
8.3 Der Kunde darf die Plattform nicht:
- kopieren oder dauerhaft vervielfältigen, soweit dies nicht technisch erforderlich ist;
- zurückentwickeln oder dekompilieren, soweit dies gesetzlich nicht zwingend erlaubt ist;
- manipulieren;
- für rechtswidrige Zwecke verwenden;
- zur Entwicklung eines konkurrierenden Produkts missbrauchen;
- Dritten außerhalb des vereinbarten Nutzerkreises zugänglich machen.
8.4 Zwingende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.
9. Kundendaten und Inhalte
9.1 Der Kunde bleibt Inhaber der von ihm in die Plattform eingegebenen oder über die Plattform verarbeiteten Inhalte und Daten.
9.2 Der Kunde räumt Synquaro die für die technische Bereitstellung und Durchführung des Vertrags erforderlichen Nutzungsrechte an diesen Daten ein.
9.3 Der Kunde gewährleistet, dass er zur Verarbeitung und Übermittlung der von ihm bereitgestellten Daten berechtigt ist.
9.4 Der Kunde darf keine Inhalte übermitteln, deren Verarbeitung gegen geltendes Recht oder Rechte Dritter verstößt.
9.5 Der Kunde ist insbesondere dafür verantwortlich, keine Daten in die Plattform einzugeben, deren Verarbeitung ohne entsprechende Rechtsgrundlage unzulässig wäre.
9.6 Der Kunde kann seine Daten jederzeit über die dafür vorgesehene Ausgabefunktion abrufen.
10. Datenschutz und Auftragsverarbeitung
10.1 Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt nach Maßgabe der geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften.
10.2 Soweit Synquaro personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet und die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür vorliegen, schließen die Parteien einen gesonderten Vertrag zur Auftragsverarbeitung („AVV“).
10.3 Der AVV wird Bestandteil des Vertragsverhältnisses, soweit seine Voraussetzungen erfüllt sind.
10.4 Der Kunde bleibt grundsätzlich Verantwortlicher für die von ihm in die Plattform eingegebenen personenbezogenen Daten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.
10.5 Synquaro verarbeitet personenbezogene Daten nur im Rahmen der vereinbarten Leistungen und nach den jeweils geltenden datenschutzrechtlichen Vorgaben.
10.6 Erfolgt eine Übermittlung personenbezogener Daten in ein Drittland, geschieht dies auf Grundlage der Standardvertragsklauseln der Europäischen Kommission oder eines Angemessenheitsbeschlusses. Die eingesetzten Unterauftragsverarbeiter sind im AVV aufgeführt.
11. Verfügbarkeit und technische Wartung
11.1 Synquaro bemüht sich um eine möglichst hohe Verfügbarkeit der Plattform.
11.2 Eine jederzeit unterbrechungsfreie Verfügbarkeit wird nicht garantiert, sofern keine abweichende Service-Level-Vereinbarung getroffen wurde.
11.3 Vorübergehende Einschränkungen können insbesondere entstehen durch:
- Wartungsarbeiten;
- Sicherheitsmaßnahmen;
- technische Störungen;
- Ausfälle von Internet- oder Telekommunikationsverbindungen;
- Ausfälle von Drittanbietern;
- höhere Gewalt;
- Cyberangriffe;
- sonstige Ereignisse außerhalb des Einflussbereichs von Synquaro.
11.4 Synquaro wird planbare Wartungsarbeiten nach Möglichkeit rechtzeitig ankündigen.
12. Pflichten des Kunden
12.1 Der Kunde ist verpflichtet, die Plattform ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften und dieser AGB zu verwenden.
12.2 Der Kunde hat insbesondere:
- seine Zugangsdaten geheim zu halten;
- erforderliche Einwilligungen und Berechtigungen einzuholen;
- Datenschutzvorschriften einzuhalten;
- die Richtigkeit seiner Daten sicherzustellen;
- KI-Ausgaben angemessen zu überprüfen;
- die technischen Voraussetzungen für die Nutzung bereitzustellen.
12.3 Der Kunde darf die Plattform nicht für betrügerische, rechtswidrige, beleidigende oder sonstige missbräuchliche Zwecke verwenden.
12.4 Bei einem schuldhaften Verstoß des Kunden gegen diese Pflichten kann Synquaro den Zugang nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften vorübergehend sperren.
13. Preise und Zahlungsbedingungen
13.1 Für die Nutzung der Plattform gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses vereinbarten Preise.
13.2 Soweit nichts anderes vereinbart wurde, verstehen sich Preise gegenüber Unternehmern zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer, soweit diese anfällt.
13.3 Die Abrechnung erfolgt je nach gebuchtem Tarif monatlich, jährlich oder nach der individuell vereinbarten Zahlungsweise.
13.4 Rechnungen sind innerhalb der vereinbarten Zahlungsfrist ohne Abzug zu begleichen.
13.5 Bei Zahlungsverzug ist Synquaro berechtigt, die gesetzlichen Verzugszinsen und weitere gesetzlich zulässige Kosten geltend zu machen.
13.6 Bei erheblichem Zahlungsrückstand kann Synquaro den Zugang zur Plattform nach vorheriger angemessener Fristsetzung und im Rahmen der gesetzlichen Voraussetzungen sperren.
14. Laufzeit und Kündigung
14.1 Die Vertragslaufzeit richtet sich nach dem jeweils gebuchten Tarif.
14.2 Soweit keine abweichende Laufzeit vereinbart wurde, kann der Vertrag mit der vereinbarten Kündigungsfrist gekündigt werden.
14.3 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
14.4 Kündigungen können, soweit technisch vorgesehen, über das Kundenkonto oder in Textform erfolgen.
14.5 Nach Beendigung des Vertrags endet das Nutzungsrecht des Kunden. Die Daten des Kunden bleiben dreißig Tage lang zum Abruf gespeichert und werden anschließend gelöscht, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht.
15. Sperrung und Beendigung der Nutzung
15.1 Synquaro kann den Zugang des Kunden vorübergehend sperren, wenn dies zur Abwehr einer erheblichen Sicherheitsgefahr, eines Missbrauchs oder eines erheblichen Vertragsverstoßes erforderlich ist.
15.2 Soweit die Umstände dies erlauben, wird Synquaro den Kunden vor einer Sperrung informieren und ihm Gelegenheit zur Abhilfe geben.
15.3 Gesetzliche Rechte zur außerordentlichen Kündigung bleiben unberührt.
16. Geistiges Eigentum
16.1 Sämtliche Rechte an der Plattform, der Software, dem Quellcode, der Benutzeroberfläche, der technischen Infrastruktur, den Datenbanken, Designs und sonstigen Bestandteilen der Plattform verbleiben bei Synquaro oder den jeweiligen Rechteinhabern.
16.2 Durch den Vertrag werden keine Eigentums- oder sonstigen Rechte an der Software auf den Kunden übertragen.
16.3 Vom Kunden eingebrachte Inhalte und Daten bleiben hiervon unberührt.
17. Vertraulichkeit
17.1 Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei, die ihnen im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis bekannt werden, vertraulich zu behandeln.
17.2 Diese Verpflichtung gilt nicht für Informationen, die:
- bereits öffentlich bekannt waren;
- ohne Verstoß gegen eine Geheimhaltungspflicht öffentlich bekannt werden;
- der empfangenden Partei bereits rechtmäßig bekannt waren;
- aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen offengelegt werden müssen.
17.3 Die Vertraulichkeitsverpflichtungen bestehen auch nach Beendigung des Vertrags fort, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
18. Gewährleistung
18.1 Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte, soweit diese nicht wirksam durch diese AGB eingeschränkt werden.
18.2 Synquaro gewährleistet nicht, dass die Plattform für jeden individuellen Geschäftszweck des Kunden geeignet ist.
18.3 Die Plattform wird in dem technischen Zustand bereitgestellt, der sich aus dem jeweiligen Leistungsumfang ergibt.
18.4 Unwesentliche Abweichungen vom vereinbarten Leistungsumfang stellen keinen Mangel dar.
18.5 Die verschuldensunabhängige Haftung für Mängel, die bereits bei Vertragsschluss vorhanden waren, ist ausgeschlossen; § 536a Abs. 1 Alt. 1 BGB findet keine Anwendung.
19. Haftung
19.1 Synquaro haftet unbeschränkt für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, soweit Synquaro die Pflichtverletzung zu vertreten hat.
19.2 Für leicht fahrlässig verursachte Schäden haftet Synquaro nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten.
19.3 In Fällen der leicht fahrlässigen Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden begrenzt, höchstens auf das vom Kunden in den zwölf Monaten vor dem schädigenden Ereignis gezahlte Entgelt.
19.4 Eine Haftung für entgangenen Gewinn, ausgebliebene Einsparungen oder sonstige mittelbare Schäden ist, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen. Das gilt auch für Schäden aus dem Inhalt automatisiert erzeugter Antworten im Sinne der §§ 3 bis 5.
19.5 Für den Verlust von Daten haftet Synquaro nur bis zu dem Aufwand, der bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Sicherung durch den Kunden für die Wiederherstellung erforderlich gewesen wäre.
19.6 Die Haftungsbeschränkungen gelten entsprechend zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen von Synquaro.
19.7 Zwingende gesetzliche Haftung, insbesondere nach dem Produkthaftungsgesetz, bleibt unberührt.
20. Keine Garantie für Geschäftserfolg
20.1 Synquaro stellt technische Werkzeuge zur Verfügung, die den Kunden bei der Bearbeitung von Kundenanfragen und Geschäftsprozessen unterstützen sollen.
20.2 Synquaro garantiert insbesondere nicht:
- eine bestimmte Anzahl neuer Kunden;
- einen bestimmten Umsatz;
- eine bestimmte Gewinnhöhe;
- eine bestimmte Anzahl gebuchter Termine;
- eine bestimmte Conversion Rate;
- eine bestimmte Anzahl angenommener Aufträge.
20.3 Geschäftliche Ergebnisse hängen unter anderem von der Tätigkeit des Kunden, dessen Angebot, Preisen, Marktbedingungen und zahlreichen weiteren Faktoren ab.
21. Änderungen der Plattform
21.1 Synquaro ist berechtigt, die Plattform weiterzuentwickeln und technisch anzupassen.
21.2 Änderungen können insbesondere aufgrund technischer Weiterentwicklungen, Sicherheitsanforderungen, gesetzlicher Vorgaben oder Änderungen bei Drittanbietern erforderlich sein.
21.3 Wesentliche Änderungen der vertraglich geschuldeten Hauptleistung werden dem Kunden angemessen mitgeteilt und erfolgen nur im Rahmen der gesetzlichen Zulässigkeit.
22. Änderungen dieser AGB
22.1 Synquaro kann diese AGB ändern, soweit hierfür ein sachlicher Grund besteht und die Änderung für den Kunden unter Berücksichtigung der Interessen beider Parteien zumutbar ist.
22.2 Änderungen werden dem Kunden mindestens sechs Wochen vor ihrem Wirksamwerden in Textform mitgeteilt.
22.3 Widerspricht der Kunde nicht bis zum Wirksamwerden in Textform, gilt die Änderung als angenommen. Auf diese Wirkung und auf die Widerspruchsfrist weist Synquaro in der Mitteilung gesondert hin. Widerspricht der Kunde, kann jede Partei den Vertrag zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens kündigen.
23. Aufrechnung und Zurückbehaltungsrecht
23.1 Der Kunde kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen, soweit gesetzlich zulässig.
23.2 Ein Zurückbehaltungsrecht kann nur hinsichtlich Ansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis ausgeübt werden, soweit gesetzlich zulässig.
24. Übertragung des Vertrags
24.1 Der Kunde darf Rechte und Pflichten aus dem Vertrag nur mit vorheriger Zustimmung von Synquaro auf Dritte übertragen, soweit gesetzlich zulässig.
24.2 Synquaro ist berechtigt, Rechte und Pflichten aus dem Vertragsverhältnis auf verbundene Unternehmen oder Rechtsnachfolger zu übertragen, soweit die berechtigten Interessen des Kunden angemessen berücksichtigt werden.
25. Höhere Gewalt
25.1 Keine Partei haftet für Ereignisse höherer Gewalt, die außerhalb ihres zumutbaren Einflussbereichs liegen.
25.2 Hierzu können insbesondere Naturkatastrophen, Krieg, Unruhen, Pandemien, staatliche Maßnahmen, großflächige Ausfälle von Kommunikationsnetzen, erhebliche Cyberangriffe und vergleichbare Ereignisse gehören.
26. Anwendbares Recht
26.1 Für das Vertragsverhältnis gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
26.2 Zwingende Vorschriften des Staates, in dem der Kunde seinen Sitz hat, bleiben unberührt.
27. Gerichtsstand
27.1 Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis Frankfurt am Main.
27.2 Synquaro ist berechtigt, auch am allgemeinen Gerichtsstand des Kunden zu klagen.
28. Salvatorische Klausel
28.1 Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
28.2 Anstelle der unwirksamen Bestimmung gelten die gesetzlichen Vorschriften. Soweit gesetzlich zulässig, werden die Parteien eine wirksame Regelung vereinbaren, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung möglichst nahekommt.
29. Kontakt
Synquaro LLC, 8 The Green, Suite B, 19901 Dover, Delaware, USA
Vertreten durch: Yusuf Karadogan und Dennis Nagy
E-Mail: info@synquaro.com
Website: synquaro.com